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Institutsleitung
Prof. Dr. Matthieu Le Tacon
Adresse
Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Postadresse
Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für Festkörperphysik
 Postfach 3640
 D-76021 Karlsruhe
Telefon0721608-26751
Fax  0721608-24624
E-mail Carmen DoerflingerObh2∂kit edu

Master- und Doktorarbeiten am IFP

Das Institut für Festkörperphysik vergibt laufend Themen für Master- und Doktorarbeiten. Wir bieten eine Vielzahl von experimentellen Möglichkeiten, eine sehr gute Infrastruktur mit zahlreichen Werkstätten sowie kompetente und intensive Betreuung durch zahlreiche Wissenschaftler mit international gutem Ruf. Bei Interesse an einer Master- oder Doktorarbeit auf einem Forschungsgebiet des IFP wenden Sie sich bitte an den zuständigen Gruppenleiter.

Aktuell werden am Institut für Festkörperphysik verschiedene experimentelle und theoretische Projekte zu den Eisenpniktiden, einer neuen Klasse von Supraleitern, verfolgt. In diesem Zusammenhang bieten wir zahlreiche Möglichkeiten für Master- und Doktorarbeiten sowie für Nachwuchswissenschaftler an.

Doktorarbeit:
Thermodynamische Untersuchungen der Pniktidsupraleiter

Am Institut für Festkörperphysik (IFP) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) werden verschiedene experimentelle und theoretische Projekte zu den Eisenpniktiden, einer neuen Klasse von Supraleitern, verfolgt. In diesem Zusammenhang bieten wir zahlreiche Möglichkeiten für Diplom- und Doktorarbeiten sowie für Nachwuchswissenschaftler an. Insbesondere sind ab sofort zwei Doktorandenstellen verfügbar, die in Verbindung mit der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Schwerpunktsprogramms SPP 1458 "Hochtemperatursupraleitung in Eisenpniktiden" stehen.

Arbeitsbeschreibung:
Sie/er wird in der Gruppe "Neue Materialien, Transport, Thermodynamik und Mesoskopie" des IFP arbeiten, welche auf die Einkristallzüchtung neuer Materialien und auf hochauflösende thermodynamische Messverfahren (thermische Ausdehnung und spezifische Wärme) spezialisiert ist. Das Projekt wird insbesondere dem Wechselspiel zwischen strukturellen, magnetischen und supraleitenden Eigenschaften der kürzlich entdeckten Eisenpniktid-Supraleiter gewidmet sein.

Qualifikation:
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Physik- oder Chemie-Studium mit einem Masters- oder Diplom-Abschluss, gutes Hintergrundwissen in Festkörperphysik und Mathematik, gute experimentelle Fähigkeiten, sowie ein lebhaftes Interesse an Grundlagenforschung. Vorteilhaft sind Erfahrungen mit Tieftemperatur-Techniken, Probenpräparation, PPMS und MPMS Systemen von Quantum Design, sowie mit hochauflösender Dilatometrie.

Kontaktperson:

Dr. Christoph Meingast

Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: 0721608-22188
Meingast, Christoph
Christoph MeingastSca2∂kit edu
Master- / Doktorarbeit:
Einflusses von Verspannung und Druck auf ein 2D-Elektronengas zwischen oxidischen Isolatoren

(a) Grenzflächenstruktur von CaCuO2 auf NdO-terminiertem NdGaO3. (b) HAADF-STEM Querschnittsaufnahme einer mittels PLD präparierten CaCuO2/NdGaO3 Grenzfläche. (c) Elementabfolge (Intensitätsscan) entlang der gestrichelten Linie in (b) vor und nach Untergrundkorrektur.

Wir bieten in der Arbeitsgruppe 'Dünne Schichten und Grenzflächen' im Institut für Festkörperphysik (IFP) am KIT Campus Nord die Möglichkeit zu experimentellen Master- und Doktorarbeiten.

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Herstellung und Charakterisierung dünner epitaktischer Schichten mit supraleitenden oder magnetischen Eigenschaften. Zur Schichtpräparation werden Anlagen die Methoden der Kathodenzerstäubung und Laserablation eingesetzt. Die Analyse der Schichten umfasst Oberflächenstruktur, kristallographische Eigenschaften, Mikrostruktur, Magnetismus, elektronische Struktur und elektronischen Transport. Die Untersuchungen werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen des Institutes und anderen Instituten des KIT durchgeführt.

Arbeitsbeschreibung:
Präparation und Charakterisierung von Grenzflächen mit einem zweidimensionalen Elektronengas zwischen oxidischen Isolatoren im Hinblick auf die Untersuchung des Einflusses von Verspannung und Druck.

Qualifikation:
Studium der Physik oder eines eng verwandten Faches mit sehr gutem Erfolg. Lebhaftes Interesse an Festkörperphysik und experimenteller Arbeit. Gute Beherrschung der englischen Sprache.

Kontaktperson:

Dr. Dirk Fuchs

Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: 0721608-23985
Fuchs, Dirk
Dirk FuchsAji8∂kit edu
Supraleiter-Isolator-Quanten-Phasenübergang in ungeordneten FeSe-Schichten

Skalenverhalten des zweidimensionalen FeSe Flächenwiderstandes Rs beim feldinduzierten Supraleiter-Isolator Quantenphasenübergang. Die Einfügung zeigt Rs(B)-Isothermen zur Bestimmung der kritischen Werte Rc und Bc (horizontale bzw. vertikale Pfeile).

Wir bieten in der Arbeitsgruppe 'Dünne Schichten und Grenzflächen' im Institut für Festkörperphysik (IFP) am KIT Campus Nord die Möglichkeit zu experimentellen Master- und Doktorarbeiten.

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Herstellung und Charakterisierung dünner epitaktischer Schichten mit supraleitenden oder magnetischen Eigenschaften. Zur Schichtpräparation werden Anlagen die Methoden der Kathodenzerstäubung und Laserablation eingesetzt. Die Analyse der Schichten umfasst Oberflächenstruktur, kristallographische Eigenschaften, Mikrostruktur, Magnetismus, elektronische Struktur und elektronischen Transport. Die Untersuchungen werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen des Institutes und anderen Instituten des KIT durchgeführt.

Arbeitsbeschreibung:
Präparation und Charakterisierung dünner Schichten des Supraleiters FeSe im Hinblick auf den Supraleiter-Isolator-Quanten-Phasenübergang in ungeordneten FeSe-Schichten.

Qualifikation:
Studium der Physik oder eines eng verwandten Faches mit sehr gutem Erfolg. Lebhaftes Interesse an Festkörperphysik und experimenteller Arbeit. Gute Beherrschung der englischen Sprache.

Kontaktperson:

Dr. Rudolf Schneider

Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: 0721608-24381
Schneider, Rudolf
Rudolf Schneider2Iof6∂kit edu
Master- / Doktorarbeit:
Einfluss von epitaktischer Verspannung auf den magnetischen Austausch in dünner Kobaltat-Schichten

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Herstellung und Charakterisierung dünner epitaktischer Schichten mit supraleitenden oder magnetischen Eigenschaften. Zur Schichtpräparation werden Anlagen die Methoden der Kathodenzerstäubung und Laserablation eingesetzt. Die Analyse der Schichten umfasst Oberflächenstruktur, kristallographische Eigenschaften, Mikrostruktur, Magnetismus, elektronische Struktur und elektronischen Transport. Die Untersuchungen werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen des Institutes und anderen Instituten des KIT durchgeführt.

Arbeitsbeschreibung:
Präparation und Charakterisierung dünner Schichten von dotierten und undotierten Kobaltaten mit Perowskit-Struktur im Hinblick auf die Untersuchung des Einflusses der epitaktischen Verspannung auf den magnetischen Austausch.

Qualifikation:
Studium der Physik oder eines eng verwandten Faches mit sehr gutem Erfolg. Lebhaftes Interesse an Festkörperphysik und experimenteller Arbeit. Gute Beherrschung der englischen Sprache.

Kontaktperson:

Dr. Dirk Fuchs

Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: 0721608-23985
Fuchs, Dirk
Dirk FuchsXtb1∂kit edu
Doktorarbeit:
Herstellung und elektronenspektroskopische Untersuchung verspannter Ruthenat- und Kobaltat-Schichten

Wir bieten in der Gruppe Elektronenspektroskopie, Institut für Festkörperphysik (IFP), KIT Campus Nord, die Möglichkeit zu einer experimentellen Doktorarbeit, die sich mit der Herstellung und spektroskopischen Untersuchung verspannter Ruthenat- und Kobaltat-Dünnschichten befasst. Die Stelle wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Forschergruppe Quantenphasenübergänge (FOR 960) unterstützt.

Das Ziel der Arbeiten am IFP ist die Untersuchung neuartiger Zustände der Kondensierten Materie. Hierzu steht eine breite Palette von experimentellen Untersuchungsmethoden zur Verfügung: Elektronenspektroskopie-Methoden, Neutronenstreuung und die höchstempfindliche Bestimmung von thermodynamischen Eigenschaften wie spezifischer Wärme und thermischer Ausdehnung geben Aufschluss über niederenergetische Anregungen und kollektiven Phänomene in der Nähe von Phasenübergängen

Unsere Gruppe Elektronenspektroskopie betreibt das Weichröntgenstrahlrohr WERA an der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA im KIT (Campus Nord). Mittels der experimentellen Methoden Photoemission (PES) und Nahkanten-Röntgenabsorption (NEXAFS) wird die besetzte und unbesetzte elektronische Struktur untersucht, die Aufschluss über Aspekte wie Orbital- oder Bandcharakter und Spinzustand gibt. Führt man NEXAFS in starken Magnetfeldern und mit zirkularer Polarisation der einfallenden Strahlung durch, so lassen sich dichroische Effekte beobachten (SXMCD), die Informationen über Magnetismus sowie Spin- und Bahnmoment der einzelnen Atomsorten liefern. Laterale Verteilungen können mittels Photoemissions-Elektronenmikroskopie (PEEM) abgebildet werden.

Arbeitsbeschreibung:
Herstellung epitaktisch verspannter Ruthenat- und Kobaltat-Dünnschichten mittels gepulster Laserablation auf Einkristall-Substraten mit unterschiedlicher Gitterfehlanpassung. In-situ-Untersuchungen der elektronischen Struktur mittels NEXAFS, SXMCD, PES (und ggf. PEEM) am institutseigenen Weichröntgenstrahlrohr bei ANKA (KIT Campus Nord).

Qualifikation:
Abgeschlossenes Universitätsstudium in Physik, Kristallographie oder einem eng verwandten Fach mit sehr gutem Erfolg. Lebhaftes Interesse an Festkörperphysik und experimenteller Arbeit. Gute Beherrschung der englischen Sprache.

Kontaktperson:

Dr. Stefan Schuppler

Karlsruher Institut für Technologie
 Institut für  Festkörperphysik
 Hermann-v.-Helmholtz-Platz 1
 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: 0721608-24631
Schuppler, Stefan
Stefan SchupplerUty7∂kit edu